Bei der KV-Wahl hat sich die Wahlbeteiligung verdoppelt

Wer hätte das gedacht? Bei der Kirchenvorstandswahl am 21. Oktober 2018 haben in unserer Gemeinde doppelt so viele Stimmberechtige ihr Votum abgegeben, wie bei der Wahl 2012. Insgesamt haben knapp 1000 Menschen darüber entschieden, welches Team die Geschicke unserer Gemeinde künftig gemeinsam mit uns Hauptamtlichen vertritt und verbindliche Entscheidungen fällt. Besonders überrascht hat uns diesmal die hohe Zahl an Briefwählern. Dies lag wohl daran, dass erstmalig die Briefwahlunterlagen flächendeckend und ohne besondere Anforderung verschickt wurden. Die Wahlbeteiligung lag in unserer Gemeinde bei 17,3 Prozent.

Die über 800 Briefwahl-Stimmen haben dem Wahlausschuss und allen Helfern eine kurze Nacht beschert. Von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr hieß es erst einmal alle Briefwahlsendungen ins Wahlberechtigten-Verzeichnis einzutragen. Erst danach konnte mit dem Auszählen der 987 gültigen Stimmzettel begonnen werden.

Ein tapferes, unermüdliches Team von 21 Menschen hat diese Herausforderung sehr sportlich angepackt und unverdrossen bis spät in die Nacht hinein die Stimmzettel ausgezählt – und das natürlich zweimal. Für gute Laune erhaltende Verpflegung war gesorgt und so wurde der zu Beginn riesige Packen an Stimmzetteln nach und nach kleiner.

Das Ergebnis stand schließlich kurz nach Mitternacht fest und wir gratulieren herzlich allen, die in den neuen Kirchenvorstand gewählt wurden. – In alphabetischer Reihenfolge sind das: Marianne Angermeier, Anja Broschulat, Alexa Dorow, Eberhard Feldhege, Christiane Ludwig, Sybille Neubauer (leider nicht auf dem Foto), Wolfgang Rupp, Ute Stetter und Nicole Wiesenbauer. 

Eberhard Feldhege hat sich überraschend entschieden, aus persönlichen Gründen sein Amt nicht anzutreten, weswegen Reinhard Kolke in den Kirchenvorstand nachrückt. Er ist derjenige mit den nächstmeisten Stimmen . 

Um das 12 köpfige Gremium zu komplettieren fand am 14. November eine Berufungssitzung statt. Dabei wurde in geheimer Wahl entschieden, dass auch Karin Gulde, Michael Krämer und Franz Krammer dem Kirchenvorstand in den kommenden sechs Jahren angehören werden.

Wir gratulieren allen Gewählten und Berufenen und bedanken uns zugleich bei unseren Gemeindegliedern, die  von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben und damit zeigen, dass ihnen die Zukunft unserer Gemeinde am Herzen liegt.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ auch allen anderen Kandidatinnen und Kandidaten die sich haben aufstellen lassen. Wir freuen uns auf die Unterstützung unserer Ersatzleute.

Die neuen Kirchenvorsteher und –vorsteherinnen werden traditionell im Gottesdienst am 1. Advent in ihr Amt eingeführt; das ist in diesem Jahr der 2. Dezember. Das ist zugleich der Beginn des neuen Kirchenjahres