Klimaaktionstag von #FridaysForFuture in Landsberg am Lech

„Wir bekräftigen die Würde und das Engagement der jüngeren Generation. […] Jesus zeigte eine besondere Wertschätzung für die jüngere Generation. […] Wir erkennen ihr Recht an, bei Entscheidungen, die ihr Leben und ihre Gemeinschaft betreffen, eine prophetische Stimme zu erheben. Wir bekräftigen, dass die Rechte und Bedürfnisse junger Menschen entscheidende Kriterien für die Bestim­mung der Prioritäten in Bil­dung und Entwicklung sind. Wir werden jeder Politik oder Autorität widerstehen, welche die Rechte der jungen Generation missachtet, sie missbraucht und ausbeu­tet.“... So die 9. Grundüberzeugung des Ökumenischen Rates der Kirchen von 1990!

Das liest sich als hätten die Verfasser von damals die Proteste der Jugendlichen von heute schon im Blick gehabt: In Landsberg demonstrieren fast 3000 Menschen mit den Jugendlichen für Klimagerechtigkeit. Weltweit gehen am heutigen Aktionstag von #FridaysForFuture Hunderttausende auf die Straße, um mehr und wirksamere Klimaschutz-Maßnahmen zu fordern.  Das Anliegen der Bewegung kommt schon auf den ersten Seiten der Schrift zum Ausdruck: Der Menschen soll die Erde „bewahren“ (1.Mose 2)! Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung lauten deshalb die Forderungen des Ökumenischen Rates der Kirchen. Der Prozess zur Umsetzung der Ziele wurde 1983 in Kanada ins Leben gerufen. Die Kirchen wollen die Bewegung der Jugendlichen nicht vereinnahmen. Sie verantworten ihre Aktion selbst. Aber die Kirchen können zeigen, dass sie auf Ihrer Seite stehen. Wobei es nicht reicht, sie zu loben und zu untersützen. Das sagen die Jugendlichen Initiatoren in einem lesenswerten Gastbeitrag der FAZhttps://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/greta-thunberg-gastbeitrag-der-in.... Wir werden alle noch sehr viel mehr tun und Verwantwortung übernehmen müssen. Jeder und jeder in seinem Umfeld, um die Schöpfung zu bewahren. Das ist auch das Thema unseres nächsten Kreuz+Quer Gottesdienstes.