Bedford-Strohm: Pfingstfest schafft neue Zuversicht in Corona Zeiten

EKD-Ratsvorsitzender ermutigt zu Aufbruch in Kirche und Gesellschaft. Studie belegt Digitalisierungsschub in der evangelischen Kirche

„Der Geist des Pfingstfestes erinnert an Gottes Gegenwart mitten in unserem Leben in Corona-Zeiten“, so der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm in seiner Botschaft zum Pfingstfest.

Pfingsten: Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten

Wenn Sie einen unserer nächsten Gottesdienste besuchen möchten, melden Sie sich möglichst im Büro bei Frau Wiedemann (unter Tel. 08191 4437) an. Damit helfen Sie uns, das Hygienekonzept gut umzusetzen und Sie haben Ihren Platz sicher. Unsere Christuskirche hat in diesen Zeiten 39 Plätze, wobei Paare und Hausgemeinschaften beieinander sitzen können. Leider besteht Mundschutzpflicht. Aber auch ohne Anmeldung können spontan entschlossene am Sonntag den Kirchgang in der Hoffnung auf freie Plätze wagen! Vielen Dank für Ihr Verständnis! 

Wort zum Tag von Pfarrerin Bia Ritter

Un-Geist oder Geist?

Ein wahrhaft trauriges Jubiläum: Genau 75 Jahre ist es her, dass bestimmte Menschen in unserem Land den sog. „Judenstern“ tragen mussten: Einen sechszackigen Stern auf gelbem Grund mit schwarzer Umrandung. Wer sich als Mensch jüdischer Herkunft während der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in der Öffentlichkeit bewegte, musste als Erkennungszeichen immer einen solchen Stern tragen mit der Aufschrift „Jude“. Dieser Stern signalisierte: Minderwertigkeit, Entrechtung, Verfolgung, Opfer. Für viele führte er schließlich ins Konzentrationslager und in den Tod. Keine Möglichkeit gab es, sich dagegen zur Wehr zu setzen oder gar dagegen vor Gericht zu klagen. Denn das Tragen des “Judensterns“ war faktisch absolutes Gesetz des nationalsozialistischen Willkür-Staates. 

Not macht erfinderisch und verbindet uns!

Heute stellen wir Ihnen ein ökumenisches Musikprojekt vor, auf das ohne Corona niemand gekommen wäre. Johann Gwehenberger, Orgelschüler mit Heimat in der katholischen Pfarrgemeinde St. Magdalena in Fürstenfeldbruck, hat sich mit Reinhard Kolke, Trompetenspieler vom Posaunenchor der evangelischen Christuskirche in Landsberg zusammengetan. Engagiert im kirchlichen Ehrenamt arbeiten sie hauptberuflich im Bereich der Verkehrssicherheit und der Unfallforschung. Und so waren im beruflichen Umfeld schnell weitere Musiker gefunden. Der Organist spielt zuerst die Begleitung, schickt die Aufnahme per Smartphone an alle anderen Musiker, die seine Begleitung über Kopfhörer hören. Sie spielen ihre eigene Musikstimme ein und nehmen sich selbst über ein Smartphone auf. So haben Organist, Pianist, Oboistin, Sängerin, Trompeter, Gitarrist und Akkordeonspieler innerhalb von vier Wochen einen kleinen Musikclip erstellt, obwohl sie, mit einer Ausnahme, noch nie zuvor miteinander musiziert hatten.

 „DANKE“ für Ihre Hilfe, liebe Leserin und Leser!

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